Zen in Linz
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Kleine Linzer Zen-Historie
Seit der 2. Hälfte der 80er Jahre kann man auch in Linz Zen praktizieren. Die erste Gruppe von Praktizierenden traf sich als Untermieter der Karma Kagyu–Gruppe in einem Raum Graben 9. Es waren Teilnehmer, die sich in den Sesshins (Meditationswoche) bei Genro Koudela Osho bzw. bei dessen Lehrer, Joshu Sasaki Roshi, im Buddhistischen Zentrum in Scheibbs kennengelernt hatten und ihre formale Praxis in Linz weiter aufrecht erhalten wollten. Dann mussten die Praktizierenden den Meditationsraum wechseln: zuerst ins Volkshaus Ferdinand–Markl Straße und ab 1992 in Zwettl an der Rodl (Mühlviertel).
1994 fand eine Neugründung unter dem Namen „Zendo Linz“ statt; wiederum war man zunächst Untermieter von Karma Kagyu in der Reuchlinstraße. Doch neuerlich begann bald die Wanderschaft von Unterkunft zu Unterkunft: in der Pfarre Bindermichl, wo sich alle recht wohl fühlten; dann ins Volkshaus Kandlheim.
Teilnehmer stießen dazu, die nicht mehr nur aus der Tradition von Genro Osho in der Rinzai-Praxis kamen.
Auf der Suche nach neuen Wegen teilte sich die Gruppe.
 
Seit 2005 haben Linzer „Zennies“ wieder eine feste Heimat gefunden: ein kleines, aber feines Zendo in der Honauerstraße.
 
Dort praktizieren derzeit drei Praxis-Gruppen mit verschiedenen Schwerpunkten. Einflüsse der Traditionen Rinzai, Soto und Thich Nhat Hanh bzw. Sati–Zen Sangha (Marcel Geisser, Schweiz) sind von Teilnehmern eingebracht worden. Verschiedene Lehrer, vor allem aus der Theravada-Tradition, halten mit uns Praxistage ab. Wir bemühen uns, in bescheidenem Rahmen auch andere Veranstaltungen mit buddhistischem Hintergrund anzubieten.